Das Mühlauschlösschen war ein etwa 1500 Meter rheinabwärts des Mannheimer Schlosses auf der einstigen Mühlauinsel im Bereich des heutigen Handelshafens gelegener Rokokobau. Das Gelände hatte der kurpfälzische Minister Freiherr von Kageneck, der auch als Bauherr gilt, 1727 für 24.000 Gulden von der kurpfälzischen Hofkammer erworben. Zuvor war es in Erbpacht an die Erben von Lemle Moses vergeben gewesen, der Hof hatte diese aber kurz vor dem Verkauf abgelöst. Als wahrscheinliches Baujahr gilt 1730, der Architekt ist nicht überliefert. Architektonische Ähnlichkeiten mit Schloss Louisenthal und dem Gartensaal am Zweibrücker Schloss lassen vermuten, dass er am dortigen Hofe zu suchen ist, eine Beteiligung Bibienas ist ebenfalls möglich. Den Skulpturenschmuck schuf Paul Egell.
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