Der Cohausen-Tempel wurde 1910 am Westhang des Kapellenberges bei Hofheim am Taunus zur Erinnerung an Karl August von Cohausen errichtet, den ehemaligen Direktor der Sammlung Nassauischer Altertümer. Cohausen hatte sich besonders der Erforschung der Ringwälle im Taunus, darunter der Turm auf dem Kapellenberg, gewidmet. Finanziert wurde der Bau nach einer Planung des Frankfurter Architekten Karl Kolb durch Spendengelder auf Initiative des Hofheimer Taunusklub und Verschönerungsvereins. Die Kosten des Baus betrugen 2.500 Mark. Es handelt sich um einen kubischen Baukörper aus Eisenbeton, der an drei Seiten offen ist. Quadratische Pfeiler betonen die Ecken; über einem zweistufigen Gesims befindet sich ein Glockendach.
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