Die ehemalige Sektkellerei „Bussard“ in Radebeul war die erste sächsische und lange Zeit zweitälteste Sektkellerei Deutschlands (nach Kessler). Die Sektkellerei war 1836 in der Lößnitz als Actienverein zur Fabrikation moussierender Weine gegründet worden. Die in traditioneller Flaschengärung nach Champagnerart handwerklich hergestellten feinen Sekte hatten auch außerhalb Sachsens einen guten Ruf. 1979 wurde die traditionelle Sektherstellung eingestellt zugunsten der im nahegelegenen Schloss Wackerbarth praktizierten Tankgärmethode. Die Sekttradition des Namens „Bussard“ wird heute vom dortigen Sächsischen Staatsweingut auf Schloss Wackerbarth als Sektmarke genutzt. Das zur Wohnanlage umgenutzte Produktionsgebäude steht mit der „bemerkenswerte[n] Kelleranlage“ sowie der Einfriedung/Stützmauer und dem südlich davor gelegenen Weinberg unter Denkmalschutz.
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