Hummelstedt ist eine Wüstung im Saaletal zwischen Neuengönna und Golmsdorf im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Urkundliche Erwähnung findet das Dorf zusammen mit einer Mühle und anliegendem Weinberg im Jahr 1209. Es gehörte damals zum Porstendorfer Besitz des Klosters Pforte. Gotthard Neumann konnte nachweisen, dass sich die Siedlung auf einem Schwemmkegel am linken Ufer des Gönnerbachs, dem sogenannten Schwarzen Acker, unweit der Saale befunden hat und etwa zur Mitte des 13. Jahrhunderts auf Initiative der Portenser Mönche verlassen wurde. Archäologische Funde weisen auf eine Besiedlung von der mittleren Latènezeit bis zur späten Kaiserzeit beiderseits des Gönnerbachs hin.
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